Verurteilt! Gerichtsfälle im Thurgau


Führung buchen

Bis 1830 stand vor dem Frauenfelder Rathaus der Pranger. 1854 wurde die letzte Exekution auf Thurgauer Boden vollzogen. Pranger und öffentliche Exekutionen sind Teil einer längst vergangenen Rechtsordnung. Wie unterscheiden sich die gesellschaftlichen und moralischen Grundlagen der Rechtsprechung früher und heute?

Diese interaktive Führung für junge Erwachsene beleuchtet die Gerichtsbarkeit im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit anhand realer Fälle aus dem Thurgau. Konkrete Beispiele – darunter Opferstockdiebstahl, Kindermord, Brandstiftung und Gewaltdelikte – veranschaulichen den Gerechtigkeitssinn der Gesellschaft und den Bedeutungswandel der Todesstrafe vom Mittelalter über die Zeit der Gemeinen Herrschaft, der Bundesverfassung bis heute.

Interaktive Führung, geeignet für 10.–12. Klasse
1.5 Stunden
CHF 100
Durchführung ab August 2017